Pressemitteilungen
Wenn die Erinnerung leuchtet, aber der Friedhof darunter leidet: Elektronischer Grabschmuck im Blick
Wenn die Erinnerung leuchtet, aber der Friedhof darunter leidet: Elektronischer Grabschmuck im Blick
Neben klassischen Wachskerzen finden sich auf immer mehr Gräbern batteriebetriebene LED-Grablichter, solarbetriebene Leuchtelemente oder andere Formen elektronischen Grabschmucks. Sie wirken auf den ersten Blick praktisch: wetterfest, langlebig, pflegeleicht. Was viele Angehörige dabei jedoch nicht bedenken, sind die Folgen für den Friedhof als sensiblen und über Generationen genutzten Ort der Ruhe.
Was zählt zu elektronischem Grabschmuck?
Darunter fallen unter anderem:
- LED-Grablichter mit Batterie- oder Akkubetrieb
- Solarbetriebene Leuchten und Windräder
- Batteriebetriebene Dekorationselemente (z. B. leuchtende Engel, Kreuze, Ornamente)
- Elektronische Klangelemente (seltener, aber ebenfalls im Umlauf)
Gemeinsam ist all diesen Produkten: Sie enthalten Bauteile, die nicht Bestandteil eines natürlichen Kreislaufs sind – Batterien, Elektronikplatinen, Kunststoffgehäuse.
Warum elektronischer Grabschmuck auf dem Friedhof problematisch ist
1. Batterien und Akkus als Sondermüll. Batterien enthalten Schwermetalle und Chemikalien, die bei unsachgemäßer Entsorgung oder bei Beschädigung im Boden in die Erde gelangen können. Sie gehören nicht in den natürlichen Verrottungskreislauf einer Grabstätte.
2. Kunststoffgehäuse ohne Abbaubarkeit. Die Gehäuse von LED-Leuchten bestehen in der Regel aus witterungsbeständigem Kunststoff – genau diese Beständigkeit sorgt dafür, dass die Teile über Jahrzehnte im Boden verbleiben, wenn sie nicht rechtzeitig entfernt werden.
3. Elektroschrott auf sensiblen Flächen. Defekte oder liegen gelassene elektronische Grabdekoration zählt rechtlich zu Elektroschrott. Auf dem Friedhof entsteht dadurch eine Abfallkategorie, die dort eigentlich nicht hingehört und gesondert entsorgt werden müsste.
4. Widerspruch zum Pietätsgedanken. Ein Ort des stillen Gedenkens verträgt sich schwer mit blinkenden oder dauerleuchtenden elektronischen Elementen – sowohl aus gestalterischer als auch aus atmosphärischer Sicht.
Praxis-Checkliste: Worauf Angehörige achten sollten
1. Auf elektronische Elemente verzichten: Batteriebetriebene oder solarbetriebene Leuchten und Dekorationen möglichst vermeiden.
2. Auf biologisch abbaubare Alternativen setzen: Grabkerzen aus pflanzlichem Wachs mit kompostierbarer Hülle und abbaubarem Deckel wählen.
3. Bestehenden elektronischen Schmuck rechtzeitig entfernen: Defekte oder nicht mehr benötigte Leuchtelemente zeitnah abbauen und fachgerecht als Elektroschrott entsorgen.
Die Rolle unserer Mitglieds- und Partnerbetriebe
Als Genossenschaft koordinieren und begleiten wir die Dauergrabpflege organisatorisch und treuhänderisch – die praktische Umsetzung vor Ort, einschließlich der Beratung zu geeignetem, umweltverträglichem Grabschmuck und dem fachgerechten Umgang mit elektronischen Elementen, erfolgt durch unsere Mitglieds- und Partnerbetriebe. Diese Fachbetriebe kennen die Anforderungen der jeweiligen Friedhofsordnung und stehen Angehörigen beratend zur Seite.
Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne: https://www.fgg-online.de/index.php/kontakt
FAQ
Ist elektronischer Grabschmuck auf allen Friedhöfen erlaubt?
Das regelt jede Friedhofsordnung individuell – viele Friedhöfe schränken oder untersagen batteriebetriebene Leuchtelemente inzwischen ausdrücklich.
Was passiert, wenn eine LED-Grableuchte defekt liegen bleibt?
Sie verbleibt als Elektroschrott auf der Grabstätte, bis sie entfernt wird – eine reguläre Verrottung findet nicht statt.
Sind Solarleuchten umweltfreundlicher als batteriebetriebene Modelle?
Sie benötigen keine Batteriewechsel, enthalten aber weiterhin Akkus und Elektronik, die nicht biologisch abbaubar sind.
Kann ich elektronischen Grabschmuck einfach in den Hausmüll geben?
Nein, Elektrobestandteile und Batterien müssen getrennt und fachgerecht über die vorgesehenen Sammelstellen entsorgt werden.
Welche Alternative gibt es, wenn ich dennoch Licht am Grab wünsche?
Biologisch abbaubare Grabkerzen mit pflanzlichem Wachs, kompostierbarer Hülle und abbaubarem Deckel bieten eine pietätvolle und umweltverträgliche Lösung.
Links:
Neben klassischen Wachskerzen finden sich auf immer mehr Gräbern batteriebetriebene LED-Grablichter, solarbetriebene Leuchtelemente oder andere Formen elektronischen Grabschmucks. Sie wirken auf den ersten Blick praktisch: wetterfest, langlebig, pflegeleicht. Was viele Angehörige dabei jedoch nicht bedenken, sind die Folgen für den Friedhof als sensiblen und über Generationen genutzten Ort der Ruhe.
Was zählt zu elektronischem Grabschmuck?
Darunter fallen unter anderem:
- LED-Grablichter mit Batterie- oder Akkubetrieb
- Solarbetriebene Leuchten und Windräder
- Batteriebetriebene Dekorationselemente (z. B. leuchtende Engel, Kreuze, Ornamente)
- Elektronische Klangelemente (seltener, aber ebenfalls im Umlauf)
Gemeinsam ist all diesen Produkten: Sie enthalten Bauteile, die nicht Bestandteil eines natürlichen Kreislaufs sind – Batterien, Elektronikplatinen, Kunststoffgehäuse.
Warum elektronischer Grabschmuck auf dem Friedhof problematisch ist
1. Batterien und Akkus als Sondermüll. Batterien enthalten Schwermetalle und Chemikalien, die bei unsachgemäßer Entsorgung oder bei Beschädigung im Boden in die Erde gelangen können. Sie gehören nicht in den natürlichen Verrottungskreislauf einer Grabstätte.
2. Kunststoffgehäuse ohne Abbaubarkeit. Die Gehäuse von LED-Leuchten bestehen in der Regel aus witterungsbeständigem Kunststoff – genau diese Beständigkeit sorgt dafür, dass die Teile über Jahrzehnte im Boden verbleiben, wenn sie nicht rechtzeitig entfernt werden.
3. Elektroschrott auf sensiblen Flächen. Defekte oder liegen gelassene elektronische Grabdekoration zählt rechtlich zu Elektroschrott. Auf dem Friedhof entsteht dadurch eine Abfallkategorie, die dort eigentlich nicht hingehört und gesondert entsorgt werden müsste.
4. Widerspruch zum Pietätsgedanken. Ein Ort des stillen Gedenkens verträgt sich schwer mit blinkenden oder dauerleuchtenden elektronischen Elementen – sowohl aus gestalterischer als auch aus atmosphärischer Sicht.
Praxis-Checkliste: Worauf Angehörige achten sollten
1. Auf elektronische Elemente verzichten: Batteriebetriebene oder solarbetriebene Leuchten und Dekorationen möglichst vermeiden.
2. Auf biologisch abbaubare Alternativen setzen: Grabkerzen aus pflanzlichem Wachs mit kompostierbarer Hülle und abbaubarem Deckel wählen.
3. Bestehenden elektronischen Schmuck rechtzeitig entfernen: Defekte oder nicht mehr benötigte Leuchtelemente zeitnah abbauen und fachgerecht als Elektroschrott entsorgen.
Die Rolle unserer Mitglieds- und Partnerbetriebe
Als Genossenschaft koordinieren und begleiten wir die Dauergrabpflege organisatorisch und treuhänderisch – die praktische Umsetzung vor Ort, einschließlich der Beratung zu geeignetem, umweltverträglichem Grabschmuck und dem fachgerechten Umgang mit elektronischen Elementen, erfolgt durch unsere Mitglieds- und Partnerbetriebe. Diese Fachbetriebe kennen die Anforderungen der jeweiligen Friedhofsordnung und stehen Angehörigen beratend zur Seite.
Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne: https://www.fgg-online.de/index.php/kontakt
FAQ
Ist elektronischer Grabschmuck auf allen Friedhöfen erlaubt?
Das regelt jede Friedhofsordnung individuell – viele Friedhöfe schränken oder untersagen batteriebetriebene Leuchtelemente inzwischen ausdrücklich.
Was passiert, wenn eine LED-Grableuchte defekt liegen bleibt?
Sie verbleibt als Elektroschrott auf der Grabstätte, bis sie entfernt wird – eine reguläre Verrottung findet nicht statt.
Sind Solarleuchten umweltfreundlicher als batteriebetriebene Modelle?
Sie benötigen keine Batteriewechsel, enthalten aber weiterhin Akkus und Elektronik, die nicht biologisch abbaubar sind.
Kann ich elektronischen Grabschmuck einfach in den Hausmüll geben?
Nein, Elektrobestandteile und Batterien müssen getrennt und fachgerecht über die vorgesehenen Sammelstellen entsorgt werden.
Welche Alternative gibt es, wenn ich dennoch Licht am Grab wünsche?
Biologisch abbaubare Grabkerzen mit pflanzlichem Wachs, kompostierbarer Hülle und abbaubarem Deckel bieten eine pietätvolle und umweltverträgliche Lösung.
Links:





